Analyse, Beratung und Training – in Zusammenarbeit mit der LMU München

Angebote

Für individuelle Teilnehmende oder für Teams, Abteilungen und ganze Organisationen

Anfragen

Auf Anfrage bieten wir in Absprache mit Ihnen bedarfsorientierte Angebote vor Ort oder online an.

Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie Interesse an einem spezifischen Angebot haben:

info@den-menschen-im-blick.de

Termine

Hier finden Sie unsere anstehenden Termine.

Zertifikate

Bei erfolgreicher Teilnahme an dem (a) Training und/oder (b) an der Train-the-Trainer-Fortbildung besteht die Möglichkeit, einen entsprechenden Teilnahmenachweis zu erhalten:

(a) das Zertifikat „Den Menschen im Blick. Kompetent gegen Rassismus und Diskriminierung. Fortbildungsbescheinigung“,

(b) das Zeugnis „Den Menschen im Blick. Kompetent gegen Rassismus und Diskriminierung. Trainer*innenzeugnis“.

Angebote

Wir bieten Impulsvorträge, Schnupperworkshops, Grundlagenseminare, umfassende Trainings und Train-the-Trainer-Fortbildungen rund um das Antidiskriminierungstraining „Den Menschen im Blick“ mit dem Schwerpunkt Rassismus an. Darüber hinaus beraten wir Organisationen rassismuskritisch und diskriminierungssensibel und begleiten Umsetzungsprozesse.

Digitale Angebote

Wir haben unsere Bildungsmodule und Angebote im ersten Halbjahr 2020 – im Zuge der Corona-Pandemie – digitalisiert. Somit ist es möglich, vom Schreibtisch zuhause aus oder vom Büro ganz ortsungebunden an unseren Schulungen teilzunehmen. Der kommunikative Charakter und der abwechslungsreiche Einsatz von Methoden und Medien bleiben dabei erhalten. Aufgrund der positiven Erfahrungen und Rückmeldungen der Teilnehmenden sind die digitalen Formate fester Bestandteil unseres Angebots geworden.


Den Menschen im Blick – Impulsvortrag und Diskussion

Dauer: 1-2 Stunden

Folgende und ähnliche Schwerpunkte oder zusätzliche Vorträge können zudem gebucht werden:

  1. Rassismus und Vorurteilskriminalität in Deutschland. Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten in der pluralen Demokratie

  2. Was uns die Worte sagen & wie wir reden wollen. Von Framing, Inklusion und Othering

  3. Wertschätzende Kommunikation inmitten des Konflikts

  4. (Post-)Kolonialismus und antimuslimischer Rassismus

  5. Weibliche Ver-Körperung und koloniale Herrschaftslegitimation. Historische Schlaglichter

  6. Sexismus. Herausforderungen und Chancen von Feminismen

  7. Emanzipations-Bewegungen - Strategien, Empowerment, Dilemmata

  8. Was sagen empirische Studien? Rassismus, Hasskriminalität, Diskriminierung heute

  9. Rassismus und Vorurteilskriminalität – Gegenstrategien und Maßnahmen


Den Menschen im Blick – Schnupperworkshop

Dauer: 3-6 Stunden

Ein Schnupperworkshop ermöglicht ein kurzes Kennenlernen von „Den Menschen im Blick“. Es wird in die rassismuskritische und diskriminierungssensible Bildung und die Leitlinien des Trainings eingeführt. Eine praktische Übung sensibilisiert für die Thematik und regt die Selbstreflexion an.


Den Menschen im Blick – Grundlagentraining

Dauer: 1 Tag oder 2 Tage

Das Grundlagentraining (1 Tag bis 2 Tage) führt in das Antidiskriminierungstraining „Den Menschen im Blick“ mit dem Schwerpunkt Rassismus ein. Zentrale Aspekte sind: Schutzkonzept und wertschätzender Umgang; soziale Kategorien, Vorurteile, Rassismus, Diskriminierung, institutionelle Formen, Arbeitskontexte. Bei Team- bzw. Gruppenbuchungen können Schwerpunkte gemeinsam festgelegt werden, wie beispielsweise Vorurteile, Rassismus oder Diskriminierung.


Den Menschen im Blick – Training

Dauer: 2-5 Tage

Umfassende Trainings beinhalten ein Grundlagentraining und ein Vertiefungstraining.

Das Grundlagentraining (1 bis 2 Tage) führt in das Antidiskriminierungstraining „Den Menschen im Blick" mit dem Schwerpunkt Rassismus ein. Zentrale Aspekte sind: Schutzkonzept und wertschätzender Umgang; soziale Kategorien, Vorurteile, Rassismus, Diskriminierung, institutionelle Formen, Arbeitskontexte. Bei Team- bzw. Gruppenbuchungen können Schwerpunkte gemeinsam festgelegt werden, wie beispielsweise Vorurteile, Rassismus oder Diskriminierung.

Vertiefungstrainings bauen auf dem Grundlagentraining auf. Themenschwerpunkte können hier gesetzt und vertieft bearbeitet werden, wie beispielsweise:

  1. Rassismuskritisch sprechen und framen

  2. „Der Orient“ – antimuslimischer Rassismus früher und heute

  3. Lass mich sein wie ICH es will, nicht so, wie DU es für richtig hältst! Empowerment

  4. Rassismus wirkt. Unterstützen und empowern

Bei Team- bzw. Gruppenbuchungen können Schwerpunkte für die Vertiefung gemeinsam festgelegt werden.

Handlungsorientierte Vertiefungstrainings bauen auf dem Grundlagentraining auf. Folgende Schritte haben sich bewährt:

  1. Abläufe, Routinen und ungeschriebene Regeln in der eigenen Organisation reflektieren

  2. Barrieren identifizieren, Herausforderungen benennen.

  3. Handlungsmöglichkeiten überlegen und konkrete Maßnahmen erarbeiten.


Den Menschen im Blick – Train-the-Trainer Fortbildung

Dauer: Über ein halbes Jahr, insgesamt 7,5 Tage

Die Fortbildung besteht aus drei Modulen (je 2,5 Tage):

  • Modul 1: Grundlagen

  • Modul 2: Thematische Schwerpunktsetzungen

  • Modul 3: Personal- und Organisationsentwicklung. Herausforderungen und Chancen in der Praxis.

Zwischen Modul 1 und 2 bereiten Sie im Team eine Übung vor, die Sie in Modul 2 mit der Gesamtgruppe durchführen werden.

Nächster Termin: ab Frühjahr 2022


Den Menschen im Blick – Beratung & Begleitung

Rassismuskritische und diskriminierungssensible Organisationsberatung und Prozessbegleitung

Nachhaltige Veränderungen in Institutionen benötigen eine rassismus- und diskriminierungskritische Organisationsentwicklung. „Den Menschen im Blick“ begleitet und unterstützt Organisationen durch Mitarbeiter*innen-Schulungen sowie Prozess- und Expert*innenberatung (Komplementärberatung) in der Umsetzung.

Zunächst werden Bedarfe und Ziele der Organisationsberatung und Prozessbegleitung besprochen. Die Berater*innen moderieren die rassismus- und diskriminierungskritische Bestandsaufnahme mit vielfältigen Methoden und fachlichen Inputs. Wir verstehen unsere Aufgabe als eine der Beratung und Begleitung. So legt die Organisation im Prozess die eigenen Schwerpunkte fest, erarbeitet einen Maßnahmenplan und setzt diesen dann Stück für Stück um. Die Mitarbeitenden von „Den Menschen im Blick" gestalten die Prozessworkshops und geben fachliche Hinweise und Empfehlungen für konkrete Handlungsschritte (Maßnahmen). Ein Controlling- und ein Nachhaltigkeitsworkshop schließen den Beratungsprozess ab.


Planspiel „Richtig ermittelt?!“ – Multiplikator*innen-Schulung

Je nach Bedarf 4 bis 6 Stunden plus Pausen

Inhalte

Die Entwickler*innen / Trainer*innen führen mit den Lehrkräften / Dozent*innen, die bereits hospitiert haben, einen Schulungstag durch. Es werden Hintergründe und Methoden erläutert, vertiefend reflektiert und gemeinsam besprochen. Zudem werden weitere, noch nicht besprochene Sachverhalte, die für die Durchführung von Planspielen zur Verfügung stehen, besprochen.

Hintergrund

Das Bildungsangebot wurde im Rahmen des Kooperations-Projekts „Politische Bildung und Polizei“ der Deutschen Hochschule der Polizei, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (Leitung Prof. Dr. Frevel), von Dr. Britta Schellenberg, Rabia Kökten (beide LMU) und Dr. Martin Thüne (THürFHföV, Fachbereich Polizei, Meiningen) entwickelt. Dr. Schellenberg gehört dem Beirat „Politische Bildung und Polizei" an.

Zentrales Ziel des Planspiels „Richtig ermittelt?!“  ist es, für eine professionelle Ermittlungsarbeit im Bereich der Vorurteilskriminalität bzw. Hasskriminalität zu sensibilisieren. Die intensive Auseinandersetzung mit einem exemplarischen Fall und (potenziell) in Frage kommenden Ermittlungsrichtungen (Extremismus, PMK, Hasskriminalität und Organisierte Kriminalität) soll zur weiteren Professionalisierung der polizeilichen Ermittler*innen beitragen.

Bezogen auf den Themenkomplex Kriminalitätsbekämpfung und Delikteinordnung lernen die Teilnehmer*innen handlungsorientiertes Wissen über

(a) konkrete Deliktzuordungen (Extremismus, PMK, Hasskriminalität, Organisierte Kriminalität),

(b) das Phänomen der Hasskriminalität (Konzept und rechtliche Grundlagen) sowie

(c) professionelle Ermittlungsarbeit im Bereich der Vorurteils-/Hasskriminalität.


Planspiel „Richtig ermittelt?!“ – für Studierende inkl. Hospitation von Dozent*innen

ganztags

Inhalte

Durchführung des Planspiels „Richtig ermittelt?!" zum Thema „Hasskriminalität", inklusive Reflexionen über verschiedenen Ermittlungsrichtungen und einer ausführlichen Besprechung des Konzepts der Hasskriminalität und der Erfassungskategorie PMK. Zukünftige Lehrkräfte/ Dozent*innen hospitieren bei der Schulung.

 

Hintergrund

Das Bildungsangebot wurde im Rahmen des Kooperations-Projekts „Politische Bildung und Polizei“ der Deutschen Hochschule der Polizei, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (Leitung Prof. Dr. Frevel), von Dr. Britta Schellenberg, Rabia Kökten (beide LMU) und Dr. Martin Thüne (THürFHföV, Fachbereich Polizei, Meiningen) entwickelt. Dr. Schellenberg gehört dem Beirat „Politische Bildung und Polizei" an.

Zentrales Ziel des Planspiels „Richtig ermittelt?!“  ist es, für eine professionelle Ermittlungsarbeit im Bereich der Vorurteilskriminalität bzw. Hasskriminalität zu sensibilisieren. Die intensive Auseinandersetzung mit einem exemplarischen Fall und (potenziell) in Frage kommenden Ermittlungsrichtungen (Extremismus, PMK, Hasskriminalität und Organisierte Kriminalität) soll zur weiteren Professionalisierung der polizeilichen Ermittler*innen beitragen.

Bezogen auf den Themenkomplex Kriminalitätsbekämpfung und Delikteinordnung lernen die Teilnehmer*innen handlungsorientiertes Wissen über

(a) konkrete Deliktzuordungen (Extremismus, PMK, Hasskriminalität, Organisierte Kriminalität),

(b) das Phänomen der Hasskriminalität (Konzept und rechtliche Grundlagen) sowie

(c) professionelle Ermittlungsarbeit im Bereich der Vorurteils-/Hasskriminalität.


Das Hauptziel ist und bleibt Bewusst-Machung und Haltung zu zeigen. Jeder Mensch muss Verantwortung übernehmen für den Erhalt des demokratischen Gesellschaftssystems und des friedlichen Zusammenlebens.

Brigitte Döcker, AWO Bundesverband, über das Projekt DEN MENSCHEN IM BLICK