Analyse, Beratung und Training – in Zusammenarbeit mit der LMU München

Institutionenheterogene Schulungen. Für Führungskräfte und Fachkräfte/ Expert*innen im Themenfeld


Die Schulung orientiert sich am grundsätzlichen Schulungsaufbau (vgl. oben), legt jedoch einen besonderen Schwerpunkt auf den kompetenten Dialog und die theoretische Reflexion. Die Teilnehmenden gehören unterschiedlichen Institutionen an und stehen untereinander nicht in beruflichen Abhängigkeitsverhältnissen. Auch das ermöglicht über den eigenen institutionellen „Tellerrand" hinauszuschauen und die Thematik perspektivenreich und umfassend zu besprechen. So werden beispielsweise allgemein-gesellschaftliche, alltägliche und erlebte Begebenheiten abgerufen und diskutiert (z.B. Was sind die eigenen Erfahrungen mit Vielfalt, wie sieht es im Bekannten-/Familienkreis aus, was erlebe ich in der Gesellschaft um mich herum?). Gleichwohl werden die theoretischen Grundlagen der Bildungsanliegen im Spannungsfeld zwischen an bestimmten Normen orientiertem Arbeitsauftrag und Politischer Bildung dargelegt und ihre Relevanz für die Praxis markiert.

Zudem können Programmatiken und Schritte hin zur Einführung der Professionalisierungsperspektive für eine breite Personal- und Organisationsentwicklung überlegt werden. Insgesamt wird der Blick auf die Chancen und Herausforderungen solchen Professionalisierungsanliegen geöffnet.

Das Besondere ist, dass das Projekt auch „das System im Blick“ hat, in dem sich die Menschen bewegen. Und so werden nicht nur Individuen kompetenter im Umgang mit Diskriminierung, sondern Teams, Abteilungen und im besten Fall ganze Organisationen.

Martin Becher, Bayerisches Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenrechte schützen, über das Projekt DEN MENSCHEN IM BLICK