Den Menschen im Blick – Workshops, Schulungen und Beratung in Zusammenarbeit mit der LMU München

Institutionenspezifische (oder homogene) Schulungen. Für Mitarbeitende einer Institution und ggf. einer speziellen Berufsgruppe


Hier werden neben den allgemeinen Inhalten der Schulungen (vgl. oben) insbesondere arbeitsbezogene Bedarfe, charakteristische institutionelle Zugänge und Herausforderungen anwendungsbezogen in den Blick genommen. Im Vordergrund steht der Arbeitsauftrag der Teilnehmenden, der sich aus Gesetzen, dem Leitbild der eigenen Organisation, den spezifischen beruflichen Anforderungen, Qualitätsstandards etc. ergibt. Darüber hinaus sollen Reflexionsübungen die Selbst(wirksamkeits)wahrnehmung stärken und für ein professionelles Problembewusstsein sensibilisieren. Besprochen werden auch Dilemmata und mögliche Konflikte zwischen normativen Ansprüchen und praktischen Anforderungen. Um nicht-intendierte oder nicht-bewusste Diskriminierung erkennen zu können, werden verschiedene Umgangsweisen im Beruf dargestellt und in ihrer institutionellen Logik verstanden (z.B. Welche Reaktionsmuster im Arbeitsalltag sind scheinbar rationale Problemlösungen auf bestimmte Bedingung – aber wirken durchaus diskriminierend?).

Ein besonderes Gewicht wird auf die Umsetzung des Gelernten gelegt. So werden am Arbeitsauftrag orientierte Handlungsoptionen entlang von Situationen aus der Praxis besprochen und geübt.

Das Projekt hat mich gerade auch für die vielen alltäglichen, oft nicht bewussten und unterschwelligen Diskriminierungen sensibilisiert – bei mir selbst und in unseren kirchlichen Einrichtungen. Mit den im Projekt entwickelten Übungen ist es möglich, diese an die Oberfläche zu bringen und in unterschiedlichen Kontexten zu thematisieren.

Dr. Claudia Pfrang, Stiftung Bildungszentrum im Kardinal-Döpfner-Haus, über das Projekt DEN MENSCHEN IM BLICK