Analyse, Beratung und Training – in Zusammenarbeit mit der LMU München

Institutionenspezifische (oder homogene) Schulungen. Für Mitarbeitende einer Institution und ggf. einer speziellen Berufsgruppe


Hier werden neben den allgemeinen Inhalten der Schulungen (vgl. oben) insbesondere arbeitsbezogene Bedarfe, charakteristische institutionelle Zugänge und Herausforderungen anwendungsbezogen in den Blick genommen. Im Vordergrund steht der Arbeitsauftrag der Teilnehmenden, der sich aus Gesetzen, dem Leitbild der eigenen Organisation, den spezifischen beruflichen Anforderungen, Qualitätsstandards etc. ergibt. Darüber hinaus sollen Reflexionsübungen die Selbst(wirksamkeits)wahrnehmung stärken und für ein professionelles Problembewusstsein sensibilisieren. Besprochen werden auch Dilemmata und mögliche Konflikte zwischen normativen Ansprüchen und praktischen Anforderungen. Um nicht-intendierte oder nicht-bewusste Diskriminierung erkennen zu können, werden verschiedene Umgangsweisen im Beruf dargestellt und in ihrer institutionellen Logik verstanden (z.B. Welche Reaktionsmuster im Arbeitsalltag sind scheinbar rationale Problemlösungen auf bestimmte Bedingung – aber wirken durchaus diskriminierend?).

Ein besonderes Gewicht wird auf die Umsetzung des Gelernten gelegt. So werden am Arbeitsauftrag orientierte Handlungsoptionen entlang von Situationen aus der Praxis besprochen und geübt.

„Den Menschen im Blick“ – Dieses Projekt setzt einen wichtigen Akzent für ein sensibles und einfühlsames menschliches Miteinander. Es stärkt die Kräfte der Empathie im Persönlichen und in Institutionen und Einrichtungen; auch unseren kirchlichen und diakonischen.

Reiner Schübel, Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern, über das Projekt DEN MENSCHEN IM BLICK