Den Menschen im Blick – Workshops, Schulungen und Beratung in Zusammenarbeit mit der LMU München

Module für Kompetenz


1. Aufbau der Schulungen

Mit einem klar definierten Schulungs-Aufbau und Schulungsoptionen entlang spezifischer Zielgruppen-Zuschnitte (siehe unten) legen wir vielversprechende Strukturen für die Professionalisierung. Ziel ist es – mit begrenzten Zeitbudgets – möglichst umfassend Kompetenzen zu vermitteln, Bildungsprozesse zu ermöglichen und nachhaltig Wirkung zu entfalten.

  • Aufbau (einzelne Schritte)

    +

    Die Schulungen werden von einer Vor- und Nachbereitung umrahmt: Vorbereitung. Die Teilnehmenden werden durch passende Materialien und eine erste Aufgabe ins Thema eingeführt.

    Einstieg. Es wird deutlich, warum die Schulung relevant und hilfreich ist (Warum ist sie für jeden einzelnen Teilnehmenden und für die gesamte Organisation nützlich?). Es werden normative Rahmen und Ziele geklärt: Es geht im engeren Sinn um Kompetenzerwerb für die professionelle Umsetzung eines Arbeitsauftrags, im weiteren Sinn um den Erwerb von Alltagskompetenzen in der deutschen Gesellschaft des 21. Jahrhunderts. Die vorbereitende Aufgabe wird zur thematischen Einführung aufgegriffen und eine positive Lernatmosphäre geschaffen.

    Hauptteil (1): Kompetenzerwerb und Sensibilisierung/Problembewusstsein stärken: Es stehen stets sowohl der Kompetenzerwerb als auch die Sensibilisierung im Fokus, wobei meist ein besonderer Schwerpunkt auf eines der beiden Bildungsziele gelegt wird. Im Rahmen dieses Teils können beispielsweise bestimmte Formen der rassistischen Diskriminierung vorgestellt (Schwerpunkt) und anhand von Beispielen selbstständig identifiziert und reflektiert werden (Vertiefung).

    Hauptteil (2): Umsetzung. Anwenden und Handeln stehen im Mittelpunkt. In diesem Teil werden am Arbeitsauftrag orientierte Handlungsoptionen besprochen und an- oder ausgetestet. Die Lernforschung bestätigt, dass abstraktes Wissen oder positiver Veränderungswillen alleine noch nicht ausreichen, um professionell handlungsfähig zu sein. Hier wird das Anwenden geübt. Dafür werden diverse Situationen aus Beruf und Alltag betrachtet und Reaktionen sowie vorausschauende Umgangsweisen überlegt.

    Nachbereitung. Nach etwa vier bis sechs Wochen gibt es ein Follow-up: Die Teilnehmenden werden hiermit an bestimmte Inhalte erinnert.

Die Zeitbudgets werden individuell abgesprochen. Eine Schulung dauert zwischen einem halben und zwei Tagen. Die Module werden bedarfsorientiert zusammengestellt (Baukastenprinzip).

Schulungen entfalten eine stärkere Nachhaltigkeit, wenn sie als Reihe, also wiederholt und variierend, stattfinden. Dies ermöglicht z.B. auch konkrete Probleme in der Praxis oder bei der Umsetzung des Gelernten (später) aufzugreifen und zu bearbeiten. Eine Rückkopplung mit dem Projektteam ist stets möglich.


2. Schulungsoptionen (Zielgruppen-Zuschnitt)

Um zielgruppenorientiert auf die Bedarfe von Institutionen eingehen zu können, haben wir unterschiedliche Formate entwickelt. Für eine nachhaltige Professionalisierung ist es empfehlenswert diese zu kombinieren.