Analyse, Beratung und Training – in Zusammenarbeit mit der LMU München

Angebote für Institutionen der Aus- und Fortbildung der Polizei

Anfragen

Auf Anfrage bieten wir in Absprache mit Ihnen bedarfsorientierte Angebote vor Ort oder online an.

Melden Sie sich gerne bei uns, wenn Sie Interesse an einem spezifischen Angebot haben:

info@den-menschen-im-blick.de

Schulungen

Planspiel „Richtig ermittelt?!“ – für Studierende inkl. Hospitation von Dozent*innen

ganztags

Inhalte

Durchführung des Planspiels „Richtig ermittelt?!" zum Thema „Hasskriminalität", inklusive Reflexionen über verschiedenen Ermittlungsrichtungen und einer ausführlichen Besprechung des Konzepts der Hasskriminalität und der Erfassungskategorie PMK. Zukünftige Lehrkräfte/ Dozent*innen hospitieren bei der Schulung.

Planspiel „Richtig ermittelt?!“ – für Multiplikator*innen

Je nach Bedarf 4 bis 6 Stunden plus Pausen

Inhalte

Die Entwickler*innen/ Trainer*innen führen mit den Lehrkräften/ Dozent*innen, die bereits hospitiert haben, einen Schulungstag durch. Es werden Hintergründe und Methoden erläutert, vertiefend reflektiert und gemeinsam besprochen. Zudem werden weitere, noch nicht besprochene Sachverhalte, die für die Durchführung von Planspielen zur Verfügung stehen, besprochen.

Hintergrund

Das Bildungsangebot wurde im Rahmen des Kooperations-Projekts „Politische Bildung und Polizei" der Deutschen Hochschule der Polizei, der Bundeszentrale für politische Bildung und der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW (Leitung Prof. Dr. Frevel), von Dr. Britta Schellenberg, Rabia Kökten (beide LMU) und Dr. Martin Thüne (THürFHföV, Fachbereich Polizei, Meiningen) entwickelt. Dr. Schellenberg gehört dem Beirat „Politische Bildung und Polizei" an.

Zentrales Ziel des Planspiels „Richtig ermittelt?!" ist es, für eine professionelle Ermittlungsarbeit im Bereich der Vorurteilskriminalität bzw. Hasskriminalität zu sensibilisieren. Die intensive Auseinandersetzung mit einem exemplarischen Fall und (potenziell) in Frage kommenden Ermittlungsrichtungen (Extremismus, PMK, Hasskriminalität und Organisierte Kriminalität) soll zur weiteren Professionalisierung der polizeilichen Ermittler*innen beitragen.

Bezogen auf den Themenkomplex Kriminalitätsbekämpfung und Delikteinordnung lernen die Teilnehmer*innen handlungsorientiertes Wissen über

(a) konkrete Deliktzuordungen (Extremismus, PMK, Hasskriminalität, Organisierte Kriminalität),

(b) das Phänomen der Hasskriminalität (Konzept und rechtliche Grundlagen) sowie

(c) professionelle Ermittlungsarbeit im Bereich der Vorurteils-/Hasskriminalität.

Das Besondere ist, dass das Projekt auch „das System im Blick“ hat, in dem sich die Menschen bewegen. Und so werden nicht nur Individuen kompetenter im Umgang mit Diskriminierung, sondern Teams, Abteilungen und im besten Fall ganze Organisationen.

Martin Becher, Bayerisches Bündnis für Toleranz – Demokratie und Menschenrechte schützen, über das Projekt DEN MENSCHEN IM BLICK