Den Menschen im Blick – Workshops, Schulungen und Beratung in Zusammenarbeit mit der LMU München

Hilfreiche Adressen & Links: Deutschland, Bayern, München

Hier stellen wir eine Auswahl an hilfreichen Akteuren in Deutschland, Bayern und München vor. Es handelt sich um staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure, die Informationen und Hilfsangebote für den Umgang mit Rassismus, Diskriminierung und Rechtsextremismus zur Verfügung stellen. Wir stellen die jeweiligen Akteure vor und verlinken auf deren Webseiten.


Bund

Hier finden Sie Akteure, die bundesweit aktiv sind. Sie informieren, stellen Daten und Materialien bereit oder bieten konkrete Unterstützung an. Wir haben jeweils markiert, ob es sich um einen staatlichen oder zivilgesellschaftlichen Akteur handelt.

  • Bundesverband mobile Beratung (BMB) (Verein, NGO)

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    Der Bundesverband Mobile Beratung e.V. vertritt die Interessen seiner Mitglieder, die in ganz Deutschland mobile Beratung gegen Rechtsextremismus anbieten. Die Mitglieder verpflichten sich auf gemeinsam vereinbarte, verbindliche Standards. Der BMB unterstützt die fachliche Vernetzung der mobilen Beratungsteams und sie wollen gute Arbeit sichtbar machen. Dazu organisieren sie Fachtagungen und Fortbildungen, nehmen an gesellschaftlichen Debatten teil und beraten Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

    Website

  • Bundeszentrale für Politische Bildung (bpb) (staatl.)

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    Die bpb ist eine staatliche Einrichtung, die sich der Aufklärung und Informationsverbreitung verschrieben hat. Sie bietet neben wissenschaftlichen Artikeln und einem umfassenden Politik-Lexikon auch Diskussionsrunden und andere Veranstaltungen an.
    Der Initiativenblog gegen Rechtsextremismus der bpb ist eine Datenbank, in der nach aktuellen Initiativen in Bundesländern recherchiert werden kann (derzeit sind 215 registriert). Von Jugendbegegnungsstätten, Beratungsstellen bis zu Online-Angeboten, erfahren Sie hier, wer sich wie und wo engagiert. Zudem können Sie Ihre eigene Initiative eintragen lassen und erhalten auch Hilfe zu konkreten Fragen und Problemstellungen.

    Website

  • Demokratie leben (staatl.)

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    Das Bundesprogramm „Demokratie leben!" des Bundesministeriums für Familie Senioren Frauen und Jugend (BMFSFJ) steht für ein vielfältiges, gewaltfreies und demokratisches Miteinander. Das Programm fördert umfangreiche Projekte in den sich Menschen engagieren unter anderem in lokalen Partnerschaften für Demokratie, in Landes-Demokratiezentren und in Modellprojekten. Unter der Rubrik „Projektvorstellungen" auf der webseite können Sie die zahlreichen Projekte und Initiativen kennenlernen.

    Website

  • Deutsches Institut für Menschrechte (DIMR) (staatl./NGO)

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    Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist die unabhängige Nationale Menschenrechts-institution Deutschlands. Es setzt sich dafür ein, dass Deutschland die Menschenrechte im In- und Ausland einhält und fördert. Das Institut wird vom Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz finanziert, agiert aber unabhängig. Aufgaben des Instituts sind Empfehlungen zu unterschiedlichen Politikfeldern zu geben bspw. zu Diskriminierungsschutz - Rassistische Diskriminierung. Seit Dezember 2016 legt das DIMR dem Deutschen Bundestag jährlich einen Bericht über die Entwicklung der Menschenrechtssituation in Deutschland vor. Er wird anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte, dem 10. Dezember, veröffentlicht.
    Auch versteht sich das Institut als Forum für den Austausch zwischen Staat und Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Praxis, nationalen und internationalen Akteuren. Mit den Menschenrechtsgremien der Vereinten Nationen, des Europarates und der Europäischen Union arbeitet es eng zusammen.

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  • EXIT Deutschland (Verein, ZVG)

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    Die zivilgesellschaftliche Initiative EXIT, bietet Aussteigewilligen eine Perspektive jenseits des braunen Dunstkreises. Dahinter steht der Gedanke, dass jede/r, die/der aus der rechten Szene gelöst werden kann, ein gesellschaftlicher Gewinn ist. Dabei versucht EXIT zu helfen, vermittelt Kontakte und leistet praktische Hilfe, handelt aber auch präventiv, indem es Aufklärungsarbeit leistet.
    Die 2007 gegründete EXIT- Familienhilfe widmet sich den Problemen der Eltern und Angehörigen von Rechtsextremisten. Sie versteht sich als Teil eines gesamtgesellschaftlichen Ansatzes im Kampf gegen Rechtsextremismus, der sich nicht nur auf die Aussteiger konzentriert, sondern auch auf deren nächstes soziales Umfeld.

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  • Gegen Hass im Netz (staatl.)

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    hass-im-netz.info ist ein Angebot des Bereichs politischer Extremismus bei jugendschutz.net und wird von der Bundeszentrale für politische Bildung gefördert.
    Jugendschutz.de sieht seine Aufgabe vor allem im kontinuierlichen Monitoring der rechtsextremen Onlineszene und der Entwicklung effektiver Gegenmaßnahmen. Im Rahmen einer Doppelstrategie entzieht jugendschutz.net Rechtsextremen so weit wie möglich die Propagandaplattformen im Netz und fördert parallel die medienpädagogische Auseinandersetzung mit rechtsextremen Internetinhalten.

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  • Initiative Schwarze Menschen in Deutschland Bund e.V. (ISD) (Verein, ZVG)

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    Die Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht die Interessen Schwarzer Menschen in Deutschland zu vertreten. Sie bietet eine positive Identitätsfindung und fördert ein Schwarzes Bewusstsein indem sie
    auch Schwarze Projekte fördert. Der Verein tritt für eine anti-rassistische Haltung in allen gesellschaftlichen Bereichen ein und zeigt die Diskriminierung und Benachteiligungen von Schwarzen Menschen auf und bekämpft sie. Bei der Vernetzung der Interessenvertretungen, geht es um das gegenseitige Empowern. Den Beteiligten soll ermöglicht werden, mit Politikerinnen und Politikern an konkreten Maßnahmen für eine Verbesserung der Situation Schwarzer Menschen zu arbeiten.

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  • NSU-Watch (NGO/ ZVG)

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    NSU-Watch wird von einem Bündnis aus antifaschistischen und antirassistischen Gruppen und Einzelpersonen aus dem ganzen Bundesgebiet getragen, die seit über einem Jahrzehnt zum Themenkomplex NSU arbeiten und berichten. Der Kern der momentanen Arbeit von NSU-watch ist die Beobachtung des Strafprozesses am Oberlandesgericht in München. NSU-Watch ist an jedem Verhandlungstag im Gerichtssaal dabei, berichtet über Twitter (@nsuwatch) und erstellt detaillierte Protokolle.

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  • Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche – Für Bayern (Kirche, ZVG)

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    Die Ökumenische Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche besteht aus den Netzwerken aller Kirchengemeinden, die bereit sind, Flüchtlinge im »Kirchenasyl« vor Abschiebung zu schützen, wenn begründete Zweifel an einer gefahrlosen Rückkehr bestehen. Sie tritt ein für die Flüchtlinge und deren Unterstützer*innen und leistet dazu einen Beitrag durch Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit, Publikationen, Tagungen, die Dokumentation und Auswertung von Kirchenasylen und die rechtliche, theologische und praktische Beratung von Gemeinden

    Website

  • Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage (ZVG/staatl.)

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    Dies ist ein Projekt von und für Schüler*innen. Es bietet den Kindern, Jugendlichen und Pädagog*innen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Das Projekt ist das größte Schulnetzwerk in Deutschland. Ihm gehören über 2.500 Schulen an, die von rund eineinhalb Millionen Schüler*innen besucht werden (Stand: August 2017). In der Suchmaske können unter Eingabe der Stadt alle Schulen angezeigt werden, die eine „Courage-Schule" sind.

    Website

  • Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG) (Verein, NGO)

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    Der VBRG e.V. ist der Bundesverband unabhängiger Beratungsstellen für Betroffene rechter,
    rassistischer und antisemitischer Gewalt in Deutschland. Er koordiniert die Vernetzung
    der Beratungsstellen, vertritt deren gemeinsame Interessen und unterstützt den flächendeckenden
    Auf- und Ausbau unabhängiger fachspezifischer Beratungsstrukturen.
    Informationen zur Unterstützung nach einem rassistischen Angriff: Ratgeber für Geflüchtete

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  • Violence Prevention Network (Verein, NGO)

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    Violence Prevention Network ist ein Verbund von erfahrenen Fachkräften, die in der Extremismusprävention sowie der Deradikalisierung extremistisch motivierter Gewalttäter tätig sind. Das Team von Violence Prevention Network arbeitet seit 2001 im Bereich der Verringerung von ideologisch motivierten schweren und schwersten Gewalttaten von Jugendlichen. Mit der Methode der Verantwortungspädagogik® hat sich das Violence Prevention Network einen demütigungsfreien Weg der Ansprache von Menschen gefunden, die sich anti-demokratischen Strukturen angeschlossen haben, und bietet ihnen so die Rückkehr in das demokratische Gemeinwesen.

    Website


Bayern

Hier finden Sie hilfreiche bayerische Adressen & Links. Aufgeführt sind Akteure, die auf Landesebene aktiv sind. Sie informieren, stellen Daten und Materialien bereit oder bieten konkrete Unterstützung an. Auch hier ist markiert, ob es sich um einen staatlichen oder zivilgesellschaftlichen Akteur handelt.

  • Allianz gegen Rechtsextremismus (ZVG, staatl.)

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    Die Allianz gegen Rechtsextremismus ist eine Netzwerkorganisation in der Region Nürnberg/ Mittelfranken. Im Jahr 2009 wurde sie vom Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg und der Bürgerbewegung für Menschenwürde in Mittelfranken gegründet. Die Allianz gegen Rechtsextremismus vereint zivilgesellschaftliche Organisationen und Gebietskörperschaften sowie Unternehmen in der Arbeit gegen Rechtsextremismus und für die im Grundgesetz verankerten gesellschaftlichen Werte.

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  • Aussteigerhilfe Bayern (ASH) (ZVG, Verein)

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    Die Aussteigerhilfe Bayern begleitet seit 2011 in Kooperation mit EXIT-Deutschland Ausstiegswillige aus dem Rechtsextremismus. Diesen wird mit Rat und Tat geholfen, um einen Neuanfang zu ermöglichen und die Aussteiger wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Außerdem wird, wenn nötig, auch für deren Sicherheit
    (z. B. vor Angriffen aus der Neonazi-Szene) gesorgt.

    Website

  • Bayerische Informationsstelle gegen Rechtsextremismus (BIGE) (staatl.)

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    Zu den Aufgabenfeldern der BIGE gehören sowohl der Rechts- als auch der Linksextremismus. Die Mitarbeitenden der beim Bayerischen Innenministerium angesiedelten Stelle rekrutieren sich aus dem Verfassungsschutz und der Polizei. Die BIGE ist Ansprechpartnerin für Bürger, Kommunen und Schulen, sie betreibt - gemeinsam mit der Bayerischen Landeszentrale für Politische Bildungsarbeit - die Internetportale www.bayern-gegen-rechtsextremismus.bayern.de sowie www.bayern-gegen-linksextremismus.bayern.de. Zudem berät sie betroffene Kommunen und Schulen in Bayern.

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  • Bayerisches Bündnis für Toleranz − Demokratie und Menschenwürde schützen (ZVG)

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    Gebildet auf Initiative der evangelischen und der katholischen Kirche, setzt sich das Bündnis gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus ein, da diese Phänomene den Einzelnen, die Gesellschaft und den Staat bedrohen. Die Mitgliedsorganisationen des Bayerischen Bündnisses für Toleranz bekämpfen rechtsextreme, antisemitische und rassistische Einstellungen, Haltungen und Handlungen, nicht aber die Menschen, die hinter diesem Gedankengut und diesen Aktivitäten stehen. Zum Bündnis gehören neben zivilgesellschaftlichen Institutionen und Initiativen auch staatliche Stellen wie zum Beispiel das Bayerische Innenministerium.

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  • Beratung, Unterstützung und Dokumentation für Opfer rechtsextremer Gewalt e.V. (B.U.D) (NGO, ZVG)

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    B.U.D. ist eine unabhängige Anlaufstelle für Betroffene von rassistischer und rechter Gewalt in Bayern. Sie unterstützt Betroffene, ihr soziales Umfeld und Menschen, die Zeug*innen von rechter oder rassistischer Gewalt geworden sind. B.U.D. klärt über rechte und rassistische Gewalt auf und dokumentiert entsprechende Übergriffe und Vorfälle.
    B.U.D. e.V. ist Teil des Beratungsnetzwerkes Bayern gegen Rechtsextremismus, das im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit gefördert wird.
    Die Beratungsstelle arbeitet als bayernweite Fach- und Anlaufstelle. Sie ist Mitglied im bundesweiten Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG) sowie in überregionalen Kooperationsprojekten aktiv.

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  • Landeskoordinierungsstelle Bayern gegen Rechtsextremismus (LKS) (staatl., ZVG)

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    Die LKS ist beim Bayerischen Jugendring angesiedelt. Sie vermittelt und unterstützt bei der bayernweiten Auseinandersetzung mit den Themenbereichen Rechtsextremismus, Rassismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (GMF) in Bayern. Sie ist die landeszentrale Anlaufstelle, gefördert vorwiegend vom Bund (BMSFSF) und ferner vom Freistaat Bayern. Hier wird bei Krisensituationen mit rechtsextremem, fremdenfeindlichem, antisemitischem oder rassistischem Hintergrund beraten. Die Beratungseinsätze werden dokumentiert und evaluiert. Zudem werden Expertinnen für Vorträge, Fortbildungen und Workshops vermittelt. Zudem werden die Beratungseinsätze in Bayern dokumentiert und evaluiert und Expert/-innen für Vorträge und Fortbildungen und Workshops vermittelt.
    Teil der LKS ist die Regional-/Kommunalberatung Bayern. Es bietet regionale Beratungsstellen gegen Rechtsextremismus. Sämtliche Beratungs- und Informationsangebote sind kostenlos. Sie können sich bei Bedarf auch anonym an die Beratungsstelle wenden. Die mobile Beratungsstellen sitzen in: Mittel- und Unterfranken, Oberbayern/Schwaben, Oberfranken/Oberpfalz und Niederbayern.

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  • Netzwerk Rassismus- Diskriminierungsfreies Bayern e. V. (NRDB) (Verein, ZVG)

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    Das Netzwerk Rassismus und Diskriminierungsfreies Bayern ist ein Verein und wurde im Jahr 2015 zum Abschluss der Internationalen Wochen gegen Rassismus in München gegründet. Initiator*innen waren etwa vierzig engagierte Einzelpersonen aus der rassismuskritischen Bildungsarbeit und der Wissenschaft sowie Vertreter*innen von verschiedenen politischen und gesellschaftlichen Organisationen und Initiativen. Ziele des Netzwerkes sind die Schaffung einer unabhängigen Landesantirassismus- und Antidiskriminierungsstelle sowie das Sichtbarmachen von Rassismus und Diskriminierung. Das Netzwerk bietet eine unabhängige Beratung und Unterstützung für Personen, die Rassismus und Diskriminierung erfahren.

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München

Hier finden Sie Infos zu Akteuren, die vor allem in München angesiedelt sind. Sie informieren, stellen Daten und Materialien zur Verfügung oder bieten konkrete Unterstützung an. Auch hier können Sie auf einen Blick sehen, ob es sich um einen staatlichen oder zivilgesellschaftlichen Akteur handelt.

  • 089-gegen-rechts (städt.)

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    Dies ist ein Angebot der Fachinformationsstelle Rechtsextremismus, der historisch-politischen Bildung im Kreisjugendring München-Stadt und des Netzwerks Demokratische Bildung. Die drei Fachstellen haben sich zusammengetan, um über ihre Arbeit gegen Rechtsextremismus und Neofaschismus zu informieren, Beratung anzubieten und Münchner Bürgerinnen und Bürgern Mut zu machen, einen Beitrag für eine demokratische Gesellschaft zu leisten. 089 gegen Rechts wendet sich insbesondere an Pädagog*innen, Eltern, junge Leute, Journalist*innen und Interessierte aus Politik und Verwaltung.

    Website

  • Antifaschistische Informations-, Dokumentations- und Archivstelle München e.V. (a.i.d.a.) (Verein, ZVG)

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    a.i.d.a. sammelt seit 1990 Material zu Themenbereichen wie Nationalismus und Rassismus, extrem rechte Gruppierungen, Publikationen zum Thema Antifaschismus u.v.m. Sie betreibt eine Bibliothek zum Thema Rechtsextremismus und auf ihrer Internetseite bietet sie eine Chronik-Sammlung an, über die Chronologie rechter Aktivitäten, die seither fortgeschrieben wird. Zudem informiert a.i.d.a. über neue Entwicklungen. Das a.i.d.a-Archiv bietet Hintergrundinformationen und unterstützt bei der Vermittlung von Referenten oder Journalistinnen und unterstützt Studierende bei ihrer Recherchearbeit.

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  • Fachstelle für Demokratie (FGR) (staatl./städt.)

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    Die Fachstelle für Demokratie koordiniert das städtische Verwaltungshandeln für Demokratie und gegen Rechtsextremismus, Rassismus und weiteren Formen der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit sowie im Hinblick auf religiöse Radikalisierung. Die Fachstelle ist direkt dem Oberbürgermeister unterstellt. Sie bietet Beratung und Unterstützung des Oberbürgermeisters und des Stadtrates in der Auseinandersetzung mit den genannten demokratiefeindlichen Tendenzen in der Münchner Stadtgesellschaft. Die Stelle sorgt für die Vernetzung von Verwaltung, Bezirksausschüssen und Zivilgesellschaft

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  • Kommunale Netzwerk der Landeshauptstadt München (staatl./ZVG/ Verein)

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    Die Landeshauptstadt München hat in den vergangenen Jahren ein kommunales Netzwerk gegen Rechtsextremismus, Rassismus, religiöse Radikalisierung und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit geschaffen, in dem verschiedene Stellen und Initiativen aus Zivilgesellschaft und Verwaltung auf der Basis einer je eigenen Fachlichkeit und Spezialisierung zusammenwirken.
    Im Netzwerk-Flyer finden Sie alle Mitglieder mit den relevanten Infos des kommunalen Netzwerks.

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  • NS-Dokumentationszentrum München (staatl./städt.)

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    Durch Dauerausstellungen und Veranstaltungen zum Thema Nationalsozialismus ist das NS-Dokumentationszentrum ein Lern- und Erinnerungsort zur Geschichte des Nationalsozialismus. Im Neubau für das NS-Dokumentationszentrum München stehen rund 1.000 qm für die Dokumentation zur Verfügung. Auf vier Stockwerken läuft die Dauerausstellung. Ein Teilbereich, ca. 200 qm, ist für wechselnde Ausstellungen vorgesehen. Auf einer eigenen Ebene werden interaktive, multimediale Informationsangebote bereitgestellt, die eine Vertiefung der Ausstellungsinhalte ermöglichen. 2017/2018 gibt es eine Sonderausstellung zum Thema Rechtsextremismus in München und Bayern:
    „Nie wieder. Schon wieder. Immer noch".

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Beratung, Infos, Bildungsmaterialien

  • Antidiskriminierungsverband Deutschland (NGO)

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    Das Informationspapier des Antidiskriminierungsverbandes Deutschland, gibt Einblick in das Thema was Antidiskriminierungsberatung konkret bedeutet, wie ein Beratungsprozess abläuft und was beim Aufbau eines Beratungsangebotes berücksichtigt werden sollte. Dazu gibt es hilfreiche Hinweise für Personen, die sich politische und fachlich mit Diskriminierung beschäftigen.
    Leitfaden zur Umsetzung von Antidiskriminierungsberatung finden Sie im Programm.

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  • Belltower news (früher netz-gegen-nazis) (ZVG)

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    Belltower news ist eine Plattform der Amadeu Antonio-Stiftung (NGO). Die Seite bietet zahlreiche Informationen mit Presseschau/ Lexikon und Artikeln rund um die Themen Rechtsextremismus, Facetten gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Strategien und Argumentationsmustern. Es geht aber auch um digitale Gewalt und Kommunikationskultur.

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  • blog zeit online (ZVG)

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    Wir müssen reden – über Nazis! Das ist das Thema dieses Blogs. Hier schreiben junge, engagierte Autoren aus allen Regionen Deutschlands über Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Schon 2007 hat ZEIT ONLINE dieses Watchblog gegründet. Lange bevor die derzeitige Welle rassistischer Gewalt losbrach.
    Dieser Blog will darauf aufmerksam machen und genauer hinschauen. Was passiert in der Szene? Wo ist sie besonders aktiv? Welche Strategien wenden die Rechtsextremen an? Warum haben sie Zulauf?
    Und was kann man gegen sie tun?

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  • hatebreach – Hass im Netz (NGO) und no hate speech (NGO)

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    Diese Internetseiten bieten Informationen über Hate speech (Hassrede) im Netz und wie Sie diesen aktiv begegnen können. Hasskommentare verletzen Menschen, sie machen Menschen aus diesen Gründen: Rassismus, Hass auf homosexuelle Menschen, auf Geflüchtete, auf Minderheiten usw. Die Seiten unterstützen die digitale Zivilgesellschaft gegen Hate Speech und betreiben aktive Counter Speech (Gegenrede). Damit werden auch Gegennarrative geschaffen und zugänglich.

    Hier geht es zur weiteren Seite no hate speech

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  • recht gegen rechts (städt.)

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    Diese Internetseite recht gegen rechts ist ein Angebot des Kreisjugendring Nürnberg-Stadt und der regionalen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus Mittel- und Unterfranken.
    Die Seite hilft dabei, strafbare Sprüche, Aktionen und Symbole der Rechten zu erkennen. Man erfährt dort, wie man am besten vorgeht, wie eine Anzeige abläuft und an wen man sich wenden kann, wenn man unsicher ist.

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  • Vielfalt-Mediathek - Informationsportal (Verein, NGO)

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    Die Vielfalt-Mediathek ist ein Projekt des Informations- und Dokumentationszentrums für Antirassismusarbeit (IDA) e. V. Sie stellt Multiplikator*innen der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit sowie engagierten Bürger*innen Material zu Themen wie Prävention und Intervention bei Rechtsextremismus, Rassismus(kritik), Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus, religiösem Fundamentalismus sowie zu interkulturellem Lernen, Diversität und Demokratiepädagogik kostenfrei zum Download zur Verfügung.
    Alle Materialien sind durch die Förderung des Bundesprogramms "Demokratie leben!" oder seiner Vorgängerprogramme entstanden.

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