Analyse, Beratung und Training – in Zusammenarbeit mit der LMU München

Dimensionen von Diskriminierung. Wer wird diskriminiert?

Übersicht über gängige Fachbegriffe

Diese Auflistung versucht gängige Diskriminierungs-Dimensionen zu bestimmen. Sie ist nicht abschließend.

  • Ableismus
    Diskriminierung gegen Menschen mit Behinderung oder denen eine solche zugeschrieben wird.

  • Ageismus
    Diskriminierung im Zusammenhang mit dem zugeschriebenen Lebensalter (Altersdiskriminierung).

  • Antimuslimischer Rassismus
    Diskriminierung gegen Muslime*a oder Menschen, die als Mulime*a gelesen werden.

  • Antisemitismus
    Diskriminierung gegen Juden*innen oder Menschen, die als Juden*innen gelesen werden.

  • Antiziganismus
    Diskriminierung gegen Rom*nja und Sinti*ze oder Menschen, die als Rom*nja oder Sinti*ze gelesen werden.

  • Homofeindlichkeit
    Diskriminierung gegen Schwule und Lesben bzw. Menschen, die nicht heterosexuell sind oder entsprechend gelesen werden.

  • Klassismus
    Diskriminierung wegen des tatsächlichen oder zugeschriebenen ökonomischen, sozialen oder Bildungs-Status.

  • Looksimus
    Diskriminierung wegen des körperlichen Aussehens, der äußerlichen Erscheinung oder des Kleidungsstils.

  • Rassismus
    Eine ausführliche Definition finden Sie in unserer (➞ LINK  Grundlagen 1.1. ) Arbeitsdefinition Rassismus.

  • Sexismus
    Diskriminierung wegen des (meist weiblichen) Geschlechts oder der Zuschreibung zu diesem.

  • Trans*feindlichkeit
    Diskriminierung aufgrund der sexuellen Identität eines Menschen, der sich selbst als Trans*Person bzw. trans* wahrnimmt bzw. so wahrgenommen wird.

Auf welchen Ebenen kann Diskriminierung stattfinden?

Diskriminierung kann auf individueller, institutioneller, diskursiver und struktureller Ebene stattfinden. Infos hierzu finden Sie unter Bestimmung des Phänomens und in der Matrix (rassistische) Diskriminierung.

Das Projekt „Den Menschen im Blick“ gibt wichtige Impulse für eine professionelle und rassismuskritische Praxis in unserer pluralen Gesellschaft. Besonders spannend finden wir, dass auch institutionelle Routinen in den Blick genommen werden.

Dr. Miriam Heigl, Fachstelle für Demokratie, Stadt München, über das Projekt DEN MENSCHEN IM BLICK