Den Menschen im Blick – Workshops, Schulungen und Beratung in Zusammenarbeit mit der LMU München

Autor*innen

Britta Schellenberg

Britta Schellenberg ist Projektleiterin von „Den Menschen im Blick“ und habilitiert sich zudem im Bereich Politikwissenschaften, Politische Bildung und Didaktik. Sie ist Autorin und Herausgeberin zahlreicher wissenschaftlicher Beiträge und diverser Bildungsmodule und Schulungsmaterialien.

Ihre Themenschwerpunkte sind: Demokratie- und Menschenrechtsbildung, politische und historische Bildung; Forschungen zu Demokratie; Deutschland und Europa; Migration; Vorurteilen, Rassismus, Anti-Diskriminierung; zu Radikalisierungsprozessen, Rechtsradikalismus; conflicting memories; Framing- sowie Diskursanalyse.

Ausgewählte Publikationen

Rassismus. Die Erfindung von Menschenrassen. Ausstellung im Deutschen Hygiene Museum Dresden vom 19. Mai 2018 - 6. Januar 2019, in: H-Soz-Kult 2018 (Rezension im Erscheinen).

Die Radikale Rechte. Vorschläge zu einer zeitgemäßen Konzeptionalisierung und Analyse. The radical right – Propositions for a contemporary conceptualization and analysis. In: Politische Psychologie. Journal of Political Psychology, 1/2018.

Rechtspopulismus im europäischen Vergleich – Kernelemente und Unterschiede. In: BpB, online-Dossier Rechtspopulismus, Januar 2017 (abgerufen am 20.09.2018).

(Hrgs. mit Martin Becher) Zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Reihe: NON-FORMALE POLITISCHE BILDUNG, Schwalbach am Taunus: Wochenschau Verlag 2015.

Die Rechtsextremismus-Debatte. Charakteristika, Konflikte und ihre Folgen, Edition Rechtsextremismus, Wiesbaden: Springer VS-Verlag für Sozialwissenschaften 2014 (zweite Auflage).

Ausgewählte Schulungskonzepte & Unterrichtsmaterialien

Schulische Auseinandersetzung mit Diskriminierung. Klären. Sensibilisieren. Handlungsfähig werden. Pädagogisches Begleitmaterial zur autobiographischen Graphic Novel Drei Steine von Nils Oskamp, Dortmund/Berlin: Amadeu Antonio Stiftung 2016 (abgerufen am 20.09.2018).

(mit Jens Augner) Vorurteile verstehen und ihnen entgegentreten. Unterrichts-Konzepte. Politik, Halbergmoos: Stark Verlag 2015.

Nurten Karakaş

Nurten Karakaş ist Dipl. Pädagogin und studierte Erziehungswissenschaften an der Technischen Universität Berlin. Sie arbeitet derzeit an der Stiftungsuniversität Hildesheim als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Bildungsintegration ZBI.

Zu ihren Arbeits- und Forschungsschwerpunkten gehören Migrationspädagogik, Rassismuskritische Bildungsansätze und Diversity-Education.

Veröffentlichungen

2013, Assessing the Potential of Minority Ethnic Teachers from a Transnational Perspective „Multilingualism is my Capital“, JOURNAL OF CONTEMPORARY EUROPEAN STUDIES. Special Issuses on Transnationalism and Education. Dec. 2013.

2012, Karakaş, N./ Ackermann, L.: Erfahrungen von Lehrenden mit Migrationshintergrund mit migrantischen Eltern. In: Bräu et al Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund.

2011, Georgi, V. B. /Ackermann, L. / Karakaş, N.: Vielfalt im Lehrerzimmer. Selbstverständnis und schulische Integration von Lehrenden mit Migrationshintergrund in Deutschland.

Mustafa Ayanoglu

Mustafa Ayanoğlu ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Referent beim zivilgesellschaftlichen Träger ufuq.de (Zweigstelle in Bayern), wo er Sensibilisierungsveranstaltungen für Multiplikator*innen zu den Themenfeldern Islam, Antimuslimischer Rassismus und Prävention religiös begründeter Ideologisierung durchführt. Er studierte Islamische Studien (Akademischer Grad M.A.) an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und setzte sich mit theologischen, rechtlichen und sozialen Fragen des Islam auseinander. Schwerpunktthemen waren hierbei „Islam und Muslime im europäischen Kontext" und „neue Perspektiven für muslimische Jugendliche in der Jugendarbeit“. Neben seiner Studienzeit war er Hilfswissenschaftler am Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam an der Goethe-Universität und Jugendkoordinator im Landesmodellprojekt „Hessische Muslime für Demokratie und Vielfalt!“

Motivation: Antimuslimischer Rassismus ist leider kein Phänomen, der ausschließlich extremistischen Randgruppierungen unserer Gesellschaft zuzurechnen wäre, sondern zieht sich quer durch alle Gesellschaftsschichten durch. Das bekommen auch Jugendliche zu spüren, die als „Fremde“ gebrandmarkt und stärkeren Ausgrenzungserfahrungen ausgesetzt sind, obwohl sie in Deutschland geboren und mit dem Selbstverständnis aufgewachsen sind, ein selbstverständlicher Teil von Deutschland zu sein. Durch die Vorstellung dieser Übungen möchte ich darauf aufmerksam machen, dass diese Jugendlichen mit ihrer religiösen Identität Teil dieses Landes sind.

Beatrice Cobbinah

Beatrice Cobbinah ist Volljuristin und seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Instituts für Menschenrechte in Berlin. Freiberuflich ist sie seit einigen Jahren als Diversity-Trainerin und Bildungsreferentin insbesondere in den Themenfeldern Rassismus, Antidiskriminierung und Gender tätig. Darüber hinaus bietet sie Schulungen zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz an.

Ausgewählte Veröffentlichungen

Deutsches Institut für Menschenrechte (Hrsg.): Rassismus und Menschenrechte - Materialien für die Fortbildung in der Strafjustiz, 2018.

Rassistische Diskriminierung und Gewalt gegen lesbische, schwule, bisexuelle, trans* und inter* Personen in Deutschland - Eine Intersektionale Analyse der Situation, Hintergrundbericht zum Parallelbericht an den UN-Antirassismusausschuss, 2015.

Jan Duensing

Jan Duensing studierte Philosophie, Geschichte und Politikwissenschaft in Dresden, derzeit absolviert er einen Master in Kulturwissenschaften an der Leuphana Universität Lüneburg. Er ist freiberuflicher Bildungsreferent mit dem Schwerpunkt Kritische Männlichkeit.

Dr. Janine Dieckmann

Dr. Dieckmann ist Diplom-Psychologin und promovierte im Bereich der sozialpsychologischen Intergruppenforschung über die Wahrnehmung und Auswirkungen von Vielfalt in sozialen Kategorien. Durch ihre Tätigkeit als wissenschaftliche Koordinatorin und Projektmanagerin in der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld sammelte sie Erfahrung in der Zusammenarbeit mit politischen und zivilgesellschaftlichen Akteuren im Bereich der sexuellen und geschlechtlichen Vielfalt. Seit August 2016 ist sie wissenschaftliche Referentin am IDZ und verantwortlich für den Forschungsschwerpunkt „Diskriminierung". Zudem ist sie Ansprechpartnerin für die Themenbereiche Sozialpsychologie, Diskriminierung, Vielfalt und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

Ihre Arbeitsschwerpunkte und Forschungsinteressen: Entstehung von Vorurteilen und Diskriminierung, Mechanismen von Diskriminierung, Auswirkungen von sozialer Vielfalt, Bedrohungen der sozialen Identität, Formen und Auswirkungen sozialer Diskriminierung und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Mareike Niendorf

Mareike Niendorf ist staatlich anerkannte Sozialpädagogin und Absolventin des Masterstudiengangs „Soziale Arbeit als Menschenrechtsprofession". Ihre Arbeitsschwerpunkte sind diskriminierungssensible, intersektionale Menschenrechtsbildung und Diskriminierungsschutz im deutschen Schulsystem. Seit 2013 arbeitet sie am Deutschen Institut für Menschenrechte und ist dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Menschenrechtsbildung tätig. Nebenberuflich lehrt sie zur Verbindung von (kritischer) Sozialer Arbeit und Menschenrechten.

Gabriele von Rauch

Gabriele von Rauch hat in München (LMU) Pädagogik, Interkulturelle Kommunikation und reflexive Sozialpsychologie studiert und hat in Québec/Kanada über Trainingsmethoden zur Interkulturellen Kommunikation geforscht. Als wissenschaftliche Mitarbeiterin am CAP (Centrum für Angewandte Politikforschung) hat sie für die „Akademie Führung & Kompetenz" in verschiedenen Projekten an der Adaption, Implementierung und Qualitätssicherung von Programmen zur Demokratie- und Menschenrechtsbildung gearbeitet. Als Trainerin und teilweise Ausbilderin der Programme: „Betzavta/Miteinander", „Achtung (+) Toleranz" und „Eine Welt der Vielfalt©" sowie für „Interkulturelle Verständigung" ist sie als freiberufliche Trainerin aktiv.

Sie berät Kommunen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und soziale Unternehmen bei Organisationsentwicklungsprozessen im Bereich Diversity-Management / Interkulturelle Öffnung und ist als Mitarbeiterin des Sozialreferats München im Amt für Soziale Sicherung für die Interkulturelle Öffnung des Amts zuständig.

Bevor sie in München 1997 an der Berufsoberschule in München Abitur machte, hat sie in Berlin (West) eine Ausbildung zur Werkzeugmechanikerin abgeschlossen. Sie ist seit 20 Jahren aktive Sängerin und seit 2016 Erste Vorsitzende des Deutschen Dachverbands für Barbershop-Musik „BinG! e.V.“.